Taten statt Worten sind gefragt! Schöne Sonntagsreden sind, so wie sich das bei vielen Themen herausgestellt hat, auch nicht mehr wert als Seifenblasen.
* wie man Herrschaft
erlangt und
* wie man Herrschaft
bewahrt.
Die Übersetzung durch Nina Marvalics in die heutige
Managementsprache ist aber unbedingt notwendig, weil Machiavellis Sprachgebrauch der Wende zwischen
Mittelalter und Neuzeit entstammt und in dieser Wortwahl für die meisten Leute
heute inakzeptabel ist. Machiavelli stellt z.B. fest: "Ein Fürst soll also keinen anderen Gegenstand des
Nachsinnens haben und sich mit nichts andrem beschäftigen als mit der
Kriegskunst ... denn das ist die einzige Kunst, die man von dem, der befiehlt,
erwartet." Da besteht evidentermaßen Übersetzungsbedarf. Nina Marvalics spricht
dann in moderner Managementterminologie von "Führung, Wettbewerb und
Akquisition".
* NM ALT: Ein rechter
Gebrauch (Anm.: der Grausamkeit), wenn man dies so nennen darf, ist der, wenn
das Böse ein einziges Mal zur eignen Sicherheit geschieht, dann aber aufhört
und sich so viel wie möglich zum Nutzen der Untertanen verwandelt. Einen
Missbrauch nenne ich es, wenn das Böse im Anfang gering ist, mit der Zeit aber
eher zunimmt als nachlässt.
*NM NEU: Ein sehr aktuelles Beispiel für
diese Art der "Grausamkeit" ist z.B. der anfangs versäumte, später umso
intensivere Abbau von Mitarbeitern.
* NM ALT: Verhasst macht
er (Anm.: der Fürst) sich ... vor allem durch die Habgier, wenn er das Vermögen
und die Frauen seiner Untertanen antastet, ...
Verächtlich wird der,
welcher für wankelmütig, leichtsinnig, weibisch, feig und unentschlossen gilt;